Ein Biathlonvergnügen auf besondere Art

02.03.2010
Nach einem 2. Platz im Vorlauf mit guter Laufleistung, aber auch 15 Schießfehlern zogen wir ins Halbfinale ein. Auch dort belegten wir überraschend den 2. Platz in unserer Gruppe und qualifizierten uns damit direkt für das Finale. Die taktische Ausrichtung war klar, wir schickten mit Uwe Volkmann unseren explosivsten Fahrer ins Startgetümmel. Den ersten Berg überquerte Uwe auf Position eins. Mit einer guten Schießeinlage wurde auch in führender Position auf Jens Raben gewechselt. Jens verteidigte unsere Position mit konstant guter Lauf- und Schießleistung und wechselte auf unseren dritten Mann Ulf Lehmann. Dieser kam bei dem engen Wechsel gleich ins straucheln und setze sich kurz in den nassen Schnee.
Die Triathleten vom Runnerspoint aus Neubrandenburg setzten sich nach dem zweiten Berg in Führung. Wir wechselten direkt dahinter auf Schlussläufer Andreas Höhne, unter dessen Firmenname: Campmobil Fahrzeugspezialbau wir als „Schweriner Eissegler" starteten. Andy lief konstant gut und auch die Schießfehler hielten sich in Grenzen, so dass wir unsere zweite Position bis ins Ziel verteidigten.
Mit einem 2. Platz, viel besser als unser Team in Vancouver, und einem Check über 1000 € (das bestimmt gleich in neues Skimaterial investiert wird) wollen wir natürlich auch im nächsten Jahr wieder im Skatingtempo um die Bahn laufen und dann mit weniger Schießfehlern um den Sieg kämpfen.
Für den Skispaß bedankt sich unser Team beim NDR und beim Alpincenter in Wittenburg.

