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Bronzemedaille bei der 470er Europameisterschaft

Malte Winkel und Matti Cipra werden vor Burgas/Bulgarien vierter in der Gesamtwertung und holen Bronze in der EM Wertung! Herzlichen Glückwunsch!

24.05.2018

Malte Winkel / Matti Cipra und Rober Remus nach Erfolg bei EM 2018 in Bulgarien

Malte und Matti berichten von der Regatta:

Vom 19. bis zum 24. Mai fand in Burgas, Bulgarien unsere Europameisterschaft auf dem Schwarzen Meer statt. Angereist sind wir erst ein paar Tage vorher, da unser Jahreshöhepunkt in diesem Jahr auf der Weltmeisterschaft in Aarhus liegt. Dass wir uns trotzdem gewissenhaft auf die EM vorbereitet haben ist selbstverständlich! Bei bestem Wetter konnten wir unsere morgendliche Routine weiter verfolgen und den Tag direkt auf dem Wasser beginnen: Unser Frühsport bestand darin, auf dem SUP zu paddeln. Somit fühlten wir uns am Tag der ersten Rennen optimal vorbereitet und unsere positive Erinnerung an die letzte Junioren-Europameisterschaft im Jahr 2015, bei der wir Silber gewannen, führten dazu, dass wir um 13 Uhr selbstbewusst ins erste Rennen starten wollten. Leider war der Wind nicht so konstant, wie wir es uns gewünscht hätten und nach mehrmaligen Startverschiebungen wurde der Renntag beendet, ohne dass wir ein einziges Rennen gesegelt waren. Die Vorhersage für die nächsten Tage war deutlich besser und somit wurde geplant, die Rennen in den nächsten Tagen nachzuholen. Aus diesem Grund standen uns nun jeweils drei Rennen täglich bevor.

Bei physisch sehr belastenden Bedingungen segelten wir die ersten drei Rennen, doch obwohl unsere Starts sehr gut waren, fehlte uns auf der Kreuz das Gefühl, die Winddreher richtig einzuschätzen. Am Ende des Tages lagen wir auf Rang 16 und waren mit dieser Leistung grundsätzlich zufrieden.
Der dritte Tag brachte mit 15 bis 19 Knoten starken Wind mit sich, wodurch wir unsere gute Geschwindigkeit ausspielen konnten. Nach Platz 16 und 11 gelang uns im dritten Rennen endlich mit Platz 7 das erste einstelliges Rennergebnis! Das Medal Race war zum Greifen nah und obwohl wir sehr zufrieden mit unser Leistung waren, wollten wir nun alles daran setzen, weiterhin im vorderen Feld zu segeln. Bereits am nächsten Tag hatten wir von den Winddrehern des Vortages gelernt. Sowohl der Start, als auch die Einschätzung der Winddreher sowie unsere physische Leistung näherten sich der Perfektion und mit drei wertvollen Rennen (7, 3, 7) katapultierten wir uns in die optimale Ausgangsposition für die entscheidenden letzten beiden Rennen und somit am Ende das angestrebte Medal Race. Absolut fokussiert starteten wir in den fünften und somit letzten Qualifikationstag. In beiden Rennen war unsere Intuition stets richtig und mit zwei vierten Plätzen wurden wir für alle unsere guten Entscheidungen an Bord belohnt. Nicht nur hatten wir es damit ins Medal Race geschafft, wir lagen mit einem sechsten Gesamtrang auch in greifbarer Nähe zu den Gegnern vor uns.

Tag sechs - Zeit für das Medal Race! Unser Plan stand fest: Es galt, den Franzosen um zehn Punkte zu schlagen und vor dem Spanier zu sein. Keine leichte Aufgabe. Uns war klar, dass jeder kleine Fehler, jede winzige Ablenkung des Gegners uns den notwendigen Vorsprung verschaffen würde, deswegen setzten wir schon vor dem Start auf einen psychologischen Angriff. Die Nervosität des Franzosen nutzen wir aus und mit geschickten kleinen Angriffen konnten wir diese weiter steigern. Beim Start lag unsere Stärke, diese gute Position konnten wir leider nicht lange beibehalten und fanden uns schließlich gemeinsam mit den Franzosen sowie den Spaniern auf den letzten Plätzen wieder. Zwar lagen diese nach der Luvtonne erneut hinter uns, die angestrebten zehn Punkte, die wir zwischen uns und die Franzosen bringen mussten, würden wir so allerdings nicht erreichen. Das absolute Limit, die optimale Konzentration, einfach Alles mussten wir jetzt geben und Stück für Stück konnten wir uns erneut dem vorderen Feld nähern. Nach einem spektakulären Vorwind erreichten wir das Unmögliche: Von Rang 8 segelten wir uns auf Rang 5 vor und überquerten so die Ziellinie. Glücklich darüber, einen vierten Platz gemacht zu haben, erreichten wir das Trainerboot und wurden jubelnd begrüßt. Voller Adrenalin und in unserer extremen Konzentration auf das Rennen hatten wir nicht realisiert, dass das spanische Team den Franzosen überholt hatte, der nun auf Rang 10 und somit exakt zehn Punkte hinter uns lag. Fast erschlagen vor Freude und sprachlos vor Glück stellten wir fest: Wir hatten es in letzter Sekunde geschafft! Wir hatten Bronze gewonnen! Vergessen war die Anstrengung, vergessen auch jeglicher Zweifel. Bronze bei der Europameisterschaft 2018 in Burgas - ein Traum, den wir uns nie zu träumen gewagt hätten.

 

Vielen Dank an unseren Coach Robert Remus sowie an alle Freunde und Sponsoren für die Großartige Unterstützung!!

 

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