Bronze bei Italienischer Meisterschaft

Malte Winkel und Matti Cipra haben bei der italienischen Meisterschaft der 470er-Männer den dritten Platz belegt. Hier ihr Bericht ...

Wir haben uns kurzfristig entschlossen, an der Italienischen Meisterschaft (17.09. bis 20.09.) teilzunehmen, um somit wieder etwas Wettkampfpraxis zu sammeln. Aufgrund der Corona-Situation wurden viele Events abgesagt, aber das hat uns natürlich nicht davon abgehalten, weiter zu trainieren und jede Möglichkeit eines Wettkampfes wahrzunehmen.
Da konnten uns auch die 1600km bis nach Follonica nicht abschrecken. Wir bewältigten die Fahrt an zwei Tagen und konnten am Tag vor der Regatta noch eine kurze Segeleinheit absolvieren.
Die ersten beiden Tage zeigte sich Follonica von seiner schönsten Seite. Bei stärkerem Wind von 15 bis 20kts konnten wir bereits 7 der insgesamt 10 Wettfahrten absolvieren. Es zeichnete sich früh ein Dreikampf an der Spitze zwischen dem Weltranglisten 6ten aus Italien, dem Weltranglisten 8. aus Frankreich und uns ab. Wir sind mit beiden Teams sehr gut befreundet, was den täglichen Schlagabtausch auf dem Wasser nur noch intensiver machte.
Man wollte sich absolut nichts schenken und die Punktabstände waren weiterhin sehr klein, sodass jeder von uns noch gewinnen konnte. Wir lagen mit den Plätzen 5,2,2,3,2,5,3 auf dem 3. Gesamtrang. Leider waren die Windbedingungen an den letzten beiden Tagen dann deutlich schwieriger. Bei deutlich leichterem Wind kamen am Samstag gar keine Rennen zustande. Am letzten Tag der Meisterschaft wurde zunächst auch auf besseren Wind gewartet, welcher sich dann im weiteren Tagesverlauf aufbaute. Nach kurzem Warten an Land ging es also nochmal raus aufs Wasser und wir konnten noch ein Abschlussrennen der Meisterschaft segeln. Bei moderatem Wind beendeten wir das letzte Rennen der Meisterschaft mit einem 5. Platz. Damit verbesserten wir uns leider nicht mehr im Gesamtergebnis, aber mit Bronze sind wir dennoch sehr zufrieden.
Jetzt geht es nochmal kurz nach Hause, bevor wir dann Anfang Oktober das nächste Trainingslager absolvieren.

Bei Gewitter und starkem Regen haben wir am Sonntag Abend das Boot verladen. Auch eine kurze Pause im Auto konnte nicht verhindern, dass wir klitschnass geworden sind, wie man sieht.